Kabine

Der Kabinenbau war eine spannende Aufgabe, da ich mich mit diversen Themen auseinandersetzen konnte.

So konnte ich mein ‚Know-how‘ im Arbeiten mit 3D Programmen (Sketchup) vertiefen und stellte fest, dass das Designen der Kabine mir viele Probleme im vorab aufzeigt, bevor wir es umgesetzt hätten. Anderseits kamen mir die einfachsten Lösungen dann, wenn ich direkt vor dem Fahrzeug bzw. Kabine stand und mir die Sache direkt anschauen und anfassen konnte.

Bei der Wahl der Kabinenbauart und der Materialien habe ich einiges über die Vor- und Nachteile von Stahl,  Edelstahl, Alu und GFK erfahren. D.h. wie die Materialien sich bei Temperatur verhalten, wie dessen Ausdehnung, Elastizität, Verformbarkeit, Schweiss- , Lackier- und Klebbarkeit und dessen Stressverhalten ist.

Bei der Umsetzung stellte ich bald fest, dass eine gute Schweissnaht nichts mit dem zu tun hat was ich in einem Schweiss-Grundkurs gelernt habe. Ebenfalls musste ich mir eingestehen, dass es in Zürich (Schweiz) und Umgebung sehr schwer ist einen gedeckten und abgeschlossenen Platz zu finden an dem man arbeiten kann.
Nachdem ich diese Tatsache eingesehen hatte, merkte ich, dass auch in kleineren Metallverarbeitungsunternehmen die digitale Transformation stattgefunden hat, diese mit digitalen Daten gleich gut umgehen können wie mit Skizzen und Erklärungen. So kam es, dass ich die Kabine als 3D Modell erstellte und anhand dieser Daten alle Kabinenteile auf einer 3D LaserCutter Maschine herstellen und von Hand zusammenschweissen liess.

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