Pinzgauer 712 S

Gerne stellen wir euch unseren Pinzgauer 712 S vor.
S wie Spezial, da wir diesen von Grund auf neu aufbauten.

Bevor wir an den Kauf und die Planung unseres Reisefahrzeuges gegangen sind, haben wir uns einige Gedanken über die Anforderungen und Einsatzgebiete gemacht in denen wir in Zukunft unterwegs sein wollen. So ist es für uns wichtig ein autarktes Reisefahrzeug zu haben mit dem wir in die entlegensten Orte reisen können, kompakt ist um auch auf schmalen Pfaden, engen Dorfstrassen und durchs Gebüsch zu kommen. Ebenfalls wollen wir ein Fahrzeug haben bei dem wir selber Hand anlegen können um die meisten Reparaturen selber durchführen zu können .

Nachfolgend unsere Anforderungen an ein Reisefahrzeug.

Basisfahrzeug:

  • Gewicht unter 3.5 Tonnen
  • Allrad
  • Containertauglich
  • Möglichst wenig Elektronik
  • Einfachheit und reparaturfreundlich
  • Gute Ersatzteilversorgung
  • Fachwerkstatt die uns beiseite steht wenn es Probleme gibt / Internet Forum

Wohnkabine:

  • Robuster Aufbau
  • Qualitativ gute Wohnkabine
  • Minimale Wäremebrücken
  • Stehhöhe
  • Langzeitreisetauglich
  • Gute Gewichtsverteilung
  • Keine Einsicht von aussen (Fensterhöhe > 1.80 Meter)

Mit diesen Anforderungen machten wir uns an die Wahl, Suche und Bau unseres Reisefahrzeug.

4 thoughts on “Pinzgauer 712 S”

  1. Servus Thomas,

    mit der Akrebie mit der Du für dein Projekt zu Werke gehst und mit deiner Website andere daran teilhaben lässt, dafür großes Lob und Dank! Aus dem Mitverfolgen deiner Erfahrungen bzw. Herangehensweise – Warum? und Wie? – ergibt jedenfalls eine Erweiterung für eigene Überlegungen.

    Das Grundkonzept mit seitlichem Eingang und variablem Dach gefällt mir.

    Neugierig bin ich auf das letztlich sich ergebende Gewicht der Kabine samt Einbauten. Mein Picek-Shelter hat lt. Typschild im Shelter eine Eigengewicht von 760 kg (also eine ganze Menge). Der Aufwand einer Neukabine zur Verlegung des Einstiegs vom Heck zur Seite samt variablen Dach ist für mich aber dzt. zu aufwendig.

    Allerdings hat mich bei deinem Fahrzeug von Anfang an der Umbau zum Einstieg seitlich (wie im K) in den Bann gezogen. Den tiefen Boden der Wanne beim Pinzgauer halte ich für einen der ganz großen Vorteile an diesem Fahrzeug, da damit der Einstig deutlich tiefer als bei allen Kabinen auf (über) einem Fahrgestell ist. Nur zwei bis drei Stufen für den Wechsel Rein/Raus ist deutlich angenehmer als fünf oder gar sechs Stufen.

    Ich kann Dir zu deiner Website und damit auch zur Aufzeichnung des Werdegangs von deinem Camper nur gratulieren und dich bestärken nicht nachzulassen! Du wirst den Mehraufwand später nicht bereuen bzw. das eine oder andere Mal dich vielleicht an Vergessenes wieder erinnern.

    Alles Gute und bis zum nächsten Mal!

    LG aus Wien
    Markus

  2. Hallo thomas,
    Wir wollen uns auch einen pinzgauer zulegen.
    Deine idee mit dem hubdach gefällt mir sehr gut.
    Baust du dieses selber oder hast du eine firma die das herstellt?
    Würde gerne mehr darüber erfahren.
    Zur zeit fahren wir einen steyr 12m18. Der soll nach südamerika (wenns wieder geht).
    Für europa dann den pinz

    1. Sali Martin

      Sorry dass ich erst jetzt Antworte. Habe erst jetzt deinen Beitrag unter den tausenden Spameinträgen gefunden …

      Ja das Fahrzeug habe ich selber Um- und Ausgebaut.
      Lediglich bei den Metallarbeiten habe ich Fachleute beigezogen (Basisfahrzeug, Kabinenaufbau Stahlkonstruktion).

      Zu deinem Hinweis: 12m18 für Südamerika und den Pinz für Europa.
      … Bist du sicher das du den Pinz in Europa fahren willst. Eine Artgerechte Haltung ist das nur bedingt! Ein Pinzgauer würde sich in Südamerika viel wohler fühlen 🙂 Da hat er mehr Auslauf und wird weniger von anderen Strassenteilnehmern aufgrund der geringen Geschwindigkeit bedrängt …

  3. Hallo Thomas
    Das ist ja ein interessantes Projekt, das Du da verwirklicht hast. Ich überlege mir im Moment, ob ich ebenfalls einen Pinzgauer 712 kaufen und zu einem Camper umbauen soll, mit vielen ähnlichen, aber nicht ganz gleichen Ideen wie den Deinen: Wir hätten auch gerne ein Hubdach, allerdings so nach dem Schuhschachtelprinzip (wobei Deine Idee der klappbaren Dachwände wohl vorne zum Zug kommen wird). Ziel wäre letztlich – wie immer – der beste Kompromiss für unser Fahrzeug, auf unsere Bedürfnisse abgestimmt.
    Dürfte Dich allenfalls separat kontaktieren, um Dich einige Sachen in dem Zusammenhang zu fragen? So, wie ich es aus Deinen Bildern vermute, wohnen wir in der gleichen Stadt (Werkstatt-Parkplatz).
    Mit freundlichen Grüssen,
    Andreas

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